klybeckplus – Ein Stadtquartier entsteht

Vision klybeckplus - Ein Mehrwert für Basel

Das Klybeckareal besitzt eine lange und bewegte Geschichte als Industrieareal. Jetzt blickt es einer neuen Zukunft entgegen

Wenn die einstigen Industrieareale im Basler Klybeckquartier mit neuem Leben gefüllt werden und ein vielfältiges, durchmischtes und vernetztes Stadtquartier entsteht, dann ist eine Transformation in dieser Grössenordnung und Charakteristik einzigartig für die Schweiz und darüber hinaus.

Partnerschaftlich planen
Für den Transformationsprozess dieser Dimension haben die Planungspartner Rhystadt AG, Swiss Life und der Kanton Basel-Stadt eine Vision als gemeinsames Zukunftsbild für klybeckplus entwickelt. Damit schaffen sie Orientierung für die langfristige Entwicklung und erarbeiten ein gemeinsames Verständnis davon, wie die Zukunft des neuen Stadtquartiers im heutigen Klybeckareal aussehen soll. Gleichzeitig werden die zahlreichen Wünsche und Anliegen aufgenommen, die in der öffentlichen Beteiligung in der ersten Planungsphase geäussert worden sind.

Die Geschichte würdigen
Ein glaubwürdiges Zukunftsbild knüpft nicht nur an weltweite Trends an, sondern auch an die gewachsene, spezifische Identität und Geschichte eines Ortes. Das Klybeckareal besitzt eine lange und bewegte Geschichte als Industrieareal. Auf dieser Basis sollen in klybeckplus zukunftsweisende Ansätze zum Wohnen, Arbeiten, Leben und zur Planung entwickelt werden, um so für Basel und die ganze Region einen vierfachen Mehrwert zu schaffen:.

 

  • Mehr Mut zu grossem Denken. Das Entwicklungsareal ist gross und bietet damit auch Raum für grosses, wegweisendes Denken. Die Fläche lädt ein, über bestehende Grenzen hinauszublicken und festgefahrene Muster zu hinterfragen – baulich und räumlich, sozial und wirtschaftlich, im Zusammenspiel von Lebensbereichen und Nutzungen. Die Grösse von klybeckplus soll alle Akteure dazu ermutigen, gross zu denken. Die fortschreitende Urbanisierung verlangt nach der Schaffung qualitativer Dichte, nach Gebieten mit Mischnutzung sowie nach neuen Ansätzen für eine flexible Planung. Hier bietet sich die einmalige Chance, mit mutigen Lösungen eine städtebauliche Vorreiterrolle zu übernehmen.
     
  • Mehr Experimentierfreude. Bei der Arealentwicklung kann man durch aktives Ausprobieren, Lernen und Dazulernen spielerisch und lustvoll nach neuen Lösungen suchen. Das gilt in besonderer Weise bei den Themen Klima, Bebauung und Energie, Mobilität und Freiraum, wo die Stadt der Zukunft vor beispiellosen Herausforderungen steht. Immer da, wo bestehende Ansätze an Grenzen stossen, Diskussionen angesichts unterschiedlicher Überzeugungen und Erwartungen blockiert, Fronten verhärtet und Entwicklungen behindert sind, hilft aktives Experimentieren und die damit verbundene Bereitschaft zum Dazulernen, Widerstände zu überwinden und gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Innovationprozesse zu beschleunigen.
     
  • Mehr Produktionsstätten für die Zukunft. klybeckplus denkt in lokalen Kreisläufen. Hier lebt der schöpferische Geist, hier wird erschaffen und wiederverwendet, dank einem nachhaltigen, sauberen Ineinandergreifen von Entwicklung, Produktion und Nutzung – mit innovativen Clustern und nachhaltigen Wirtschaftsansätzen. Noch vor kurzer Zeit arbeiteten auf dem Klybeckareal tausende Beschäftigte. Auch künftig wird dem «Erschaffen» eine wichtige Bedeutung zukommen: Hier eröffnen sich vielversprechende Perspektiven, um neuartige Produktions- und Arbeitsstätten mitzugestalten.
     
  • Mehr soziale Innovation. Mit Blick auf den demografischen Wandel, die zunehmende Migration sowie die fortschreitende soziale Trennung ebnet die Arealentwicklung den Weg für eine Durch- statt Entmischung, für ein Mit- statt Nebeneinander, für neue Formen des Zusammenlebens und der Nachbarschaft, wo Diversität, Heterogenität und Vielfalt gelebt werden können und neue Formen von Begegnung und Interaktion möglich werden. Verschiedene Wohnformen und verbindende Frei- und Zwischenräume sollen Gemeinschaft schaffen.

Den Blick weit nach vorne richten
Die Vision zeichnet ein mittel- bis langfristiges, erstrebenswertes Zukunftsbild mit Zeithorizont 2040 und geht damit weit über Fragen von Baukörpern oder deren Anordnung hinaus. Sie verdeutlicht inhaltliche Vorstellungen sowie ambitionierte Ziele und dient als übergeordnete Navigations- wie auch Entscheidungshilfe für die weiteren Planungsschritte. Sie dient den Planungspartnern als Leitfaden für ihr Handeln und ist zugleich Orientierungspunkt für den Dialog unter den Beteiligten und Interessierten. Und sie wird jene inspirieren, die Ideen und konkrete Projekte entwickeln und im Klybeckareal verwirklichen wollen.

 

Das ehemalige Industrieareal wird sich zu einem vielfältigen Stadtteil wandeln, der Raum für Menschen, Arbeit, Gemeinschaft und wegweisende Ideen schafft.

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